Jahrgang 58
Nr. 4/2004 August
DIE NEUE ORDNUNG

Alfred Locker

Ist der Islam zu überwinden?

Kaum eine größere Stadt in Europa gibt es noch, wo einem nicht „schleier“-tragende, damit auffällige „Musliminnen“1 als stolze Zeuginnen ihres Glaubens an „Allah“ begegnen. Die „Islamisierung“ Europas schreitet mehr oder minder unge-hindert voran, von Kräften (linken und grünen Politikern bzw. Parteien ebenso wie von der Wirtschaft) gefördert, die sich eigentlich vor den Konsequenzen der Be-völkerungsveränderung fürchten müßten, dennoch immer mehr dem Geist Europas absolut Fremde in ihre Länder lassen. Sie drängen sogar danach, ein wirtschaftlich unterentwickeltes Land, dessen größter Teil in Asien liegt, die Türkei, mit starker Bevölkerungszunahme und damit vorherzusagender Verarmung, in die „EU“ als Mitglied aufzunehmen. Demographische Voraussagen sprechen dafür, daß um die Mitte des 21. Jahrhunderts etwa 150-200 Millionen Türken als bevölkerungsreichs-tes Land der „EU“ diese dominieren würde. Zur Zeit sind etwa 5% der Bevölke-rung von Deutschland und Österreich bereits „Muslime“, vorwiegend Türken; die als aggressive Minderheit z. B. in einem Jahr die Verdoppelung der Anzahl der Moscheen in der BRD erreicht hat, durch den rezenten „Kopftuchstreit“ ihre Ab-sicht, zu provozieren, kundtut und mittels fortgesetzter Einschüchterung der genui-nen Bevölkerung und „Krieg in den Städten“ [21] nichts weniger als die „Macht-übernahme“ (mit Einführung der „Sharía“, des barbarischen islamischen „Rechts“) vorbereitet.

Mit dumpfem Unbehagen nehmen die genuinen Völker Europas diese Entwick-lung wahr, aber es gibt keine politische Bewegung, die sich dagegenstemmt, und die einzige geistig/geistliche Macht, auf die heute doch noch viele Menschen hö-ren, die Kirche, schweigt bzw. einzelne ihrer Vertreter stehen nicht an, das Prob-lem zu verharmlosen, indem sie z. B. durch Sprechen von den „drei abrahamiti-schen Religionen“ Gemeinsamkeiten suggerieren und (gegen die täglich zu ma-chende Erfahrung, von Tatsachen unbeeindruckt) naiv gute „Muslime“, die die Mehrzahl bilden würden, von den wenigen bösen „Islamisten“ unterscheiden. Eine Kritik der drohenden Veränderung Europas, mit Ermöglichung der Chance, selbst dort ihr entgegenzutreten, wo man immer noch gegenwärtig das Problem als „mul-tikulturelle“ Bereicherung ansieht, müßte auf der Kenntnis dessen, was der Islam („I“) eigentlich ist, aufbauen. Das darzustellen, soll hier versucht werden, aber durch Betrachtung von Mitteln und Wegen, das Vordringen des „I“ auf friedliche Weise zu stoppen, auch ein zages Hoffnungslicht gegeben werden.

Die folgende Überlegung steht auf der Basis der Allgemeinen System-Theorie in ihrer transklassischen, d. h. Paradoxe nicht ausschließenden Form [10]. Faßt man nämlich Europa als kulturelle und historisch gewachsene Einheit, d. h. als System auf, dann würde dieses, für seine Akzentuierung, wie jedes System, eine Umge-bung benötigen, mit der es selber nicht verschmelzen darf, ohne seine Eigenart zu verlieren. Die Grundlage der Kultur Europas ist das Christentum, das auf den Säu-len von Judentum, griechischer Antike bzw. Germanentum ruht und den Elemen-ten des Systems, den Völkern, über wechselvolle Phasen erlaubte, sich „zusam-menzustreiten“ und dadurch doch eine Einheit in der Vielheit („Europa unser“, wie Friedrich Heer sagte) gewinnen ließ. Es ruht diese auf drei Grundsätzen oder „Axiomen“: (a) „Liebe Deine Feinde“ (Christentum), (b) „Erkenne Dich selbst“ (Griechentum), (c) „Wage zu wissen“ (Aufklärung), denen gegenüber der „I“ einen absoluten Fremdkörper darstellt, der sich in diese Ideenwelt weder assimilieren noch integrieren läßt, aber umgekehrt darauf bedacht ist, ihre Grundlage (Europa), ohne sie zu kennen, für sich zu erobern bzw. sich zu unterwerfen. Damit ist eine Stunde historischer Entscheidung angebrochen, in der es nicht nur um Europa, sondern um die Weltkultur geht, denn diese hat (trotz aller Kritik am „Eurozent-rismus“) ihr Zentrum im Abendland. Diese gefährliche, überaus krisenhafte Situa-tion darzulegen und einen Weg anzugeben, die aus ihr herausführt, ist die Aufgabe dieser Studie, die vorwiegend von den drei Standardwerken des besten Kenners des „I“, H.-P. Raddatz [18,19,20] profitiert, um so mehr, als dieser selbst system-analytisch und kritisch an die Problematik des „I“ herangeht.

I. Was ist der Islam?

1. Gründe, ihn als Ideologie (und nicht als Religion) zu sehen

Wird von der „Definition“ der Religion ausgegangen, wie sie z. B. H. v. Glasenapp gibt [4], muß man am Charakter des Islams („I“) als einer Religion zweifeln. Denn es handelt sich bei diesem nicht bloß um „Glauben an persönliche Mächte, von denen sich der Mensch abhängig fühlt“, sondern (a) um die Anweisung, diesen Glauben gewaltsam zu verbreiten, zusammen mit dem Befehl der Tötung von allen, die den besonders kodifizierten Glauben nicht teilen und (b) um vollständi-gen Mangel an Reflexion über diesen, damit keineswegs um die für eine echte Religion – mit ihrem absoluten Höhepunkt im Christentum [8] – notwendige Ver-bindung von Glaube und Denken und die daraus resultierende Veredelung des Menschen im ständigen Wachsen seiner Beziehung zu Gott. Während eine echte Religion sich in steter Auseinandersetzung zwischen diesen beiden Polen bewegt, wodurch der Glaube „erprobt“ wird, weil er durchs „Feuer der Kritik“ gegangen ist, gilt das alles für den „I“ nicht, der daher nicht als eine Religion angesehen werden kann, sondern als Ideologie eingestuft werden muß.

Zählt man den zugleich weltweit – besonders aber in den vom „I“ beherrschten Staaten – vollzogenen Krieg („Djihad“) gegen die „Ungläubigen“ dazu, mit durch-schnittlich pro Jahr 100.000 Toten an Opfern,2 dann müssen dieser Ideologie zwei Charakteristika angefügt werden: (a) mörderisch und (b) totalitär. Zugleich ist aber, worauf Raddatz zurecht hinweist [18], vom Gegenbild zur „Holokaust“-Leugung zu sprechen, der bei den angemaßten linken „Eliten“ üblichen „Djihad“-Leugnung, die mit dem „Rassismus“-Vorwurf gegen jeden, der die islamische Realität zu erwähnen wagt, einhergeht. Daß der „I“ seinen Anhängern keine Selb-ständigkeit (im Denken und Handeln) läßt, ist eine nicht abzuleugnende Tatsache.

Für eine Ideologie ist charakteristisch, daß das im guten Glauben an sie geleistete Handeln mit einer bewußten Täuschung einhergeht (oder dezeptiv gelenkt wird), indem Unbewiesenes für Tatsächliches ausgegeben und ungeprüft hingenommen wird [1]. Den Mohammedanern wird (von Seiten ihrer „religiösen“ (Ver)führer) die Versicherung gegeben, daß sie beim – zur Tötung von Ungläubigen – er-folgenden Selbstmord als Belohung das Paradies erhalten würden. Hier wird das Fehlen eines Zusammenhangs von realen Bedingungen und der bloß behaupteten „Wahrheit“ ganz deutlich, aber von Opfern dieser Ideologie nicht durchschaut oder durchleuchtet, sondern ohne weiteres akzeptiert; von ihren „Führern“ wird eben das Behauptete als absolutes Wissen (mit unbezweifelbarer Gültigkeit, jenseits jeder Form von Diskutierbarkeit) hingestellt. Um nicht auf „falsche Gedanken“ zu kommen, darf der „M“ auch keine Freundschaft mit dem Ungläubigen schließen, ebenso wie ihm verboten ist, die Bibel zu lesen. Demnach wird er zur totalen Ab-schottung von der Wirklichkeit angehalten. Trotz der daraus resultierenden Un-kenntnis von der Welt will sie der „I“ erobern, denn sie ist – solange noch nicht der Frieden des „I“ („Dar-al Islam“) in ihr herrscht – für ihn Kriegsgebiet („Dar al-Harb“). Nicht zu unrecht hat man diese Ideologie mit einer kollektiven Paranoia [7] identifiziert, was der Auseinandersetzung mit ihr eine besondere Note verleiht.

2. Wie steht die Kirche zu ihm?

Schmerzlich muß demgegenüber der Christ, namentlich der Katholik, zur Kenntnis nehmen, daß die Kirche sich (trotz des Bestehens dieser Sachlage) immer noch scheut, den „I“ für ihre Gläubigen zu definieren. Ganz im Gegenteil tragen die Aktivitäten der Kirche (seit dem II. Vaticanum) dazu bei, die Gläubigen über den „I“ im Unklaren zu lassen, wenn nicht gar zu verwirren. Hauptschuld kommt dem Konzilsdokument „Nostra Aetate“ zu, in welchem dem „I“ der gleiche Rang einer Art „Vor-Offenbarung“ wie den übrigen Religionen zugeschrieben wird, die als nicht-christliche auch vor-christliche waren, während nicht bedacht wird, daß nach dem Auftreten Jesu Christi und der Verkündigung seiner Wahrheit eine behauptete „Offenbarung“ nur mehr eine Verdunkelung oder Verdrehung des bereits Geoffen-barten erbringen kann, aus welchem Grund der „I“ kategorisch nicht zu „Vorbo-ten“ des Heils zu zählen ist. Der Christ muß auch davon erschüttert sein, daß an die Stelle der Verkündigung der Wahrheit (im Sinne des Missionsauftrags Jesu Chris-ti) plötzlich (und seither unentwegt) vom „Dialog“ gesprochen wird. Dabei sieht (a) der „M“ dieses „Angebot“ als Schwäche an und geht nicht fehl in seiner Über-zeugung, daß der Christ den Dialog bloß vorschlägt, weil er über kein besseres Mittel der Begegnung verfügt. Der „I“ ist natürlich überhaupt nicht gewillt, es anzunehmen (soweit es einen offiziellen Vertreter des „I“ betrifft, nicht den einzel-nen „M“, mit dem man vielleicht ins Gespräch kommen kann) (s. u.).

Zudem ist (b) zu bedenken, daß der christliche Dialog-Partner überhaupt keine Gewähr darüber besitzt, ob es sein Gegenüber ernst meint, ist doch die wichtigste Verhaltensanweisung, die der „M“ erhält, die „tákyia“, also die ihm gebotene Ver-stellung, d. h. das Lügen im Umgang mit „Ungläubigen“. Daß aus diesem Grund der von der Kirche angestrebte Dialog weitgehend aussichtslos ist, müßte von ihr längst erkannt worden sein; dennoch wünscht sie, allen negativen Erfahrungen zum Trotz, einen solchen und erwägt für den Umgang mit dem „I“ offenbar keine andere Strategie, etwa eine differenziertere Form des Dialogs (die über ein be-stimmtes Thema geht). Abgesehen davon wird nicht erfindlich, worüber der Christ mit dem Mohammedaner einen Dialog führen soll.3 Außerdem steht ein in der Öffentlichkeit (z. B. im Fernsehen) geführter Dialog bereits unter dem Oktroy der „Einseitigkeit“ bzw. dem Verbot der Kritik; im Augenblick, wo man sich nicht daran hält, treten die Gutmenschen mit der „Befürchtung“ (ja mit der unge-schminkten Drohung) auf, daß man Feindbilder schüre usw.

Schlimm und bedenklich ist aber die von offiziellen Kirchenvertretern (in der Ver-nebelung des Sachverhalts dienenden Predigten) – zusätzlich zum Terminus „abra-hamitische Religion“ – gepflogene Redeweise von dem „Einen Gott“, den die Mohammedaner mit den Christen gemeinsam verehren würden. In Analogie zu Ernst Blochs „Atheismus im Christentum“ ließe sich hier eindeutig von „Häresie in der Kirche“ sprechen. Ebenso verwerflich wäre es, würde sich das als „Eirenik“ vorgestellte Verhalten der Kirche als – für Dialog ausgegebene – Rückzugsmenta-lität erweisen.

3. Nähe (und Ferne) des „I“ zum Christentum

Über die Wurzeln des „I“ kann sich doch die Kirche nicht im Unklaren sein (und sollte diese immer auch ihren Gläubigen bekannt machen). Da es im islamischen Raum keine „Koran“-Forschung gibt, werden die Mohammedaner von ihren „Füh-rern“ (Imamen, Ayatollahs, Mullahs) darüber vollkommen falsch informiert und sind daher, wie die von einem prominenten Informatiker einst gebrachte Zeitdiag-nose lautete, auch „falsch programmiert“, indem ihnen eingeredet wird, es handle sich um eine „Wort für Wort“ von „Allah“ dem Mohammed gegebene „Offenba-rung“. Daß es sich beim „Koran“,4,5 um ein zusammengestückeltes Buch handelt, das Anleihen beim AT und NT macht, ebenso bei apokryphen Evangelien und von der Kirche längst verworfenen Vorstellungen der Gnosis6, schließlich persönlich dem Abu l’Kasim (Mohammed) von Nestorianern und anderen Häretikern zuteil-gewordene „Ideen“, daher auf keinen Fall um wahre, göttliche Offenbarung, sollte den Christen auch von offizieller Seite gesagt werden, doch darüber schweigt sich die Kirche aus. Ja dem Ansinnen, dem Mohammed den Rang und die Bezeichnung eines „wahren Propheten“ zu geben, steht die Kirche nicht ablehnend gegenüber [3] und verschließt vor der Vita dieses Gewaltmenschen die Augen, während aber die „Muslime“ sich vielmehr mit ihr (und ihrer Durchschlagskraft) identifizieren.

In „muslimischen“ Staaten, wie Pakistan, ist ein „Blasphemie“-Gesetz in Kraft, das jede „Heruntersetzung“ des „Propheten“ drastisch bestraft. Der Gewaltmensch wird so divinisiert, und nie darf im islamischen Raum davon die Rede sein, daß schon seine ersten „Visionen“ (Höllenvisionen) Anzeichen geistiger Zerrüttung darstellten. In der Zeit seiner psychopathologischen Affektionen tröstete und beru-higte ihn seine um 15 Jahre ältere Frau Kadischa; als sie verstorben (und zugleich seine Psychose „ausgebrannt“) war, veranlaßte ihn seine wiedererlangte Gesund-heit, gleich auf einmal mehrere Frauen zu nehmen und auf Einwände seiner An-hänger hierauf die Erlaubnis dazu in mehreren Suren des Koran zu fixieren. Damit hat der krasse Machismo des Mohammed seine Ursache in dem Wunsch, sich von der Superiorität seiner ersten Frau zu lösen, wie auch seine Umkehrung von einem schüchternen und frommen Mann zu einem Gewaltmenschen der Biographie ande-rer furchtbarer Gestalten der Weltgeschichte, wie der Hitlers, nicht unähnlich ist [5]. Daß sich schon bald, im ersten Jahrhundert nach seinem Tod, der „I“ mit „Feuer und Schwert“ verbreitete, Persien, große Teile Indiens, Nordafrika, die iberische Halbinsel eroberte und bis in die Mitte des Frankenreichs vorstieß (wo er seine erste große Niederlage in der Schlacht bei Tours und Poitiers 17. Oktober 732 erlitt), ist Binsenwahrheit. Trotzdem fallen viele Förderer des „I“ auf die Ver-sicherung seiner Vertreter hinein, der „Djihad“ bedeute bloß „Anstrengung im Glauben“.

II. Die Förderer des Islamisierung

1. Die naiven Dialog-Befürworter

Was veranlaßt Menschen, die Gefahr des „I“ herunterzuspielen und die Zuwande-rung von Millionen von Mohammedanern nach Europa zu befürworten, also von Menschen, die in ihrer Mentalität vom Europäer durch unübersteigbare Grenzen getrennt sind? Ist es falsch verstandene „Philanthropie“ und mangelnde Unter-scheidungsfähigkeit, die am Werk ist, und das Nichtbedenken der Folgen? Noch ganz ohne politische Ambitionen, bemerken die Befürworter der Einwanderung nicht, daß die Immigranten unentwegt neue Forderungen stellen, wie für den Turn- und Schwimmunterricht der Kinder die Trennung der Geschlechter, ja sogar eigene Toilettenräume (wie im Wiener AKH und anderswo), erfüllen sie bereitwilligst, um die „Neubürger“ nicht zu vergrämen. Manche von ihnen stellen sich vor, daß die kinderreichen „muslimischen“ Familien als „Gegenmodell“ den Bevölkerungs-rückgang in Europa kompensieren können, ohne die absolute Fremdheit der Neu-bevölkerung zu bedenken [16]. Wenn aber von vermeintlichen Kennern der „I“ als völlig harmlos hingestellt wird, kann man nur mehr von bewußter Irreführung der Öffentlichkeit sprechen.

2. Die haßerfüllten Christentums-Zerstörer

Trotz schlechter Erfahrung hinsichtlich ihrer Inkulturation wäre es verkehrt, nichts als Abscheu oder Verachtung für „M-r“ (oder auch bloß Angst vor ihnen) zu emp-finden. Im Vordergrund des Umgangs mit ihnen hat Mitleid, sogar Liebe zu stehen, auch wenn diese Haltung für sie aufzubringen schwerfällt. Wir dürfen die „M-r“ nicht als unsere Feinde betrachten, selbst wenn sie in ihrer Gesamtheit eine unge-heure Weltgefahr darstellen [14], sondern wir müssen ihnen – und zwar jedem einzelnen von ihnen – eine vertikale Dimension zur „Transzendenz“ ihrer bisheri-gen Haltung, damit Freiheit der Entscheidung für das sittlich Gute, zubilligen. Als wirkliche Feinde des Menschengeschlechts sind dagegen die Vertreter jener Ideo-logien zu betrachten, die sich zur Verabsolutierung des Menschen und Leugnung der Transzendenz (eines Gottesbezugs bzw. der Verantwortung vor Gott) verstei-gen. Die satanische Seite dieser Ideologien ist aus dem Umstand ersichtlich, daß sie ein „irdisches Paradies“ versprechen und überall dort, wo sie zur Herrschaft gelangten, entweder Millionen von Menschen die „Hölle auf Erden“ bereitet haben oder ihnen heute das „Bonobo“-Paradies7 vollkommener Entsittlichung herstellen wollen. Diese Ideologien entlasten ihre Anhänger von jedem Gefühl von Schuld und Gewissensüberlegung; deswegen fühlen sich die „Eliten“ unter ihnen berech-tigt, als Vertreter der „political correctness“ die notorisch schwache Demokratie in ihrem Sinn zu verändern.

III. Neue Realität nach dem Madrid-Anschlag

Ohne daß man darauf gefaßt war, schlug am 2 1/2-ten Jahrestag der WTC-Attacke die islamische Terrorgruppe Al-Quaida wieder zu; es gab unter den Benützern der Frühzüge 190 Tote und mehrere hundert Verletzte. Zugleich wurde das Attentat von der Terrororganisation zur „Strafe“ für die Teilnahme Spaniens am Irak-Krieg erklärt; die neue Regierung wird daraufhin in die Knie gehen und die wenigen spanischen Soldaten abziehen, damit ein Beispiel geben, das Schule machen wird. Hier handelt es sich um einen reinen Terrorakt. Wie aber reagierte die islamische Welt auf ihn?

Zwar haben sich einzelne Vertreter der „Muslime“ für „zutiefst schockiert“ erklärt, aber neben ein paar Äußerungen fand nichts statt. Oder sind Unterschriften- oder Demonstrationsaufrufe an die „Euro-Muslime“ ergangen, diesen Anschlag zu verurteilen, und ist es bekannt geworden, daß diese emphatisch verlangt hätten, ihre scharfe Ablehnung des Mordens in den Nachrichten zu bringen? Nichts von alledem; man weiß im Gegenteil davon, daß in den europäischen Moscheen zu-gunsten der Al-Quiaida „gepredigt“ wird. Dennoch gibt es auch Hoffnungszeichen: Bei der ARD-Sendung vom 21.Juli 2003 über Nadeem Elyas, dem Verbindung zu militanten Muslim-Gruppen nachgewiesen werden kann, kamen (unkenntlich gemachte) ehemalige „Muslime“ zu Wort, die sich aus eigener Kraft von der Ideo-logie befreit haben. Sie – und gebildete Frauen – sind es wohl, die ihre Unterdrü-ckung durch den „I“ nicht länger hinnehmen werden8 und den „I“ von innen auflö-sen könnten. Exil-Iraker sprachen im Österreichischen Fernsehen (am 1. Jahrestag des Irak-Kriegs) von „hirnverbrannten“ Terroristen, die die Versöhnung der Volksgruppen im Irak verhindern wollen. Aber wie wenige sind es, die sich gegen die große Mehrheit der „Muslime“ stellen, die sich ihrerseits gängeln, zum Haß auf die „Ungläubigen“ und zum „Djihad“ aufstacheln läßt. Hat da eine Überwindung des „I“ überhaupt noch eine Chance?

IV. Überwindung des Islams

1. Säkulare politische Strategien

Zunächst könnte es scheinen, daß der „I“ nur von ehemaligen Anhängern über-wunden werden kann; die z. B darüber nachzudenken beginnen, warum immer nur gemordet werden soll und es nicht auch friedliche Zusammenarbeit (mit den „Un-gläubigen“) geben kann. Vor allem Frauen würden eine Rolle spielen müssen, denen immer deutlicher ihre Unterdrückung im „I“ bewußt wird [20], für die nicht nur bestimmte Suren (wie 4,34) im Koran sprechen; die Frauen könnten auch da-mit beginnen, die Behandlung der Ehebrecherin durch Jesus (Joh 8, 3-11) mit der nach der „Scharia“ (Steinigung) zu vergleichen. Kann aber auf eine Selbstüber-windung des „I“ überhaupt gehofft werden, wenn es ihm um Machtausübung („al-lah“ bedeutet ja Macht) über die ganze Erde geht?

Fragen wir nach weiteren Mitteln und Methoden, mit denen sich die Islamisierung des Abendlandes stoppen und der „I“ selber – nicht auf militante, radikale, sondern auf friedliche Weise – überwinden ließe, so fallen uns verschiedene Möglichkeiten ein, sowohl säkulare als auch religiöse. Eine nicht ungefährliche Strategie (als Mittelweg zwischen beiden) wäre der Versuch, als vorgeblich an einer Konversion zum „I“ Interessierter sich in islamische Zirkel „einzuschleichen“.9 Damit wäre die Möglichkeit gegeben, mit einzelnen „Muslimen“ ins Gespräch zu kommen, ihnen in einem solchen zu sagen, daß man interessiert ist, aber natürlich nicht ganz naiv und sich daher Fragen erlaubt, die dem gewöhnlichen, d.h. also brav/naiven „M“ gar nicht kommen. Eine solche Frage wäre: „Wo sind und was stellen die Belege dafür dar, daß die Bücher des AT und NT“ – wie sie in den Augen des „M“ er-scheinen – „Verfälschungen („tarif“) sind“. Eine weitere wäre, ob die „M“ nicht glauben, daß das Zeugnis, das Jesus in Mt 26, 64 von sich gibt, nicht ein weit plau-sibleres, weil menschlicheres ist, als das, was er in Sure 7,30 oder 5,72 (angeblich) von sich selbst sagt. Ob es nicht eine Verlegenheits-„Lösung“ wäre, wenn manche „M-r“, um einer Entscheidung auszuweichen, sich einfach damit abfinden, daß es sich beim Tod Jesu um ein Geheimnis handelt10 – wo doch so dezidiert von einem „anderen“, der für ihn starb, gesprochen wird (Sure 40, 156-160). Ob sie nicht wüßten, daß diese Vorstellung schon im „Doketismus“ geäußert wurde, also nicht neu ist und, wenn sie zuträfe, dem Mohammed nicht erst „offenbart“ hätte werden müssen usw. Also durch ansonsten kaum möglichen Kontakt mit „M-n“ diese zu irritieren, entweder in Rage kommen zu lassen oder zum Selbstdenken anzuregen, wäre vielleicht eine empfehlenswerte Taktik.

Eine weitere Frage an die „Muslime“ wäre, ob sie sich nicht schuldig machen, wenn sie sich durch „linke“ Ideologen – also auch in ihren Augen ärgsten Sündern – fördern lassen; ob es nicht besser wäre, dieser Verlockung zu widerstehen und sich nicht vielmehr mit jenen immer weniger werdenden Christen zusammenzutun, die auch gegen die Entsittlichung auftreten. Durch solche Dispute würde zwar kein theoretischer Dialog zustande kommen, aber eine Allianz im Praktischen, d. h. in Verteidigung sittlicher Gebote. Zugleich müßte aber eine Anlaufstelle den „I“-Flüchtlingen angeboten werden, die Unterstützung für die sich dem „I“ und seinem Zwang entziehenden ehemaligen „Muslime“ leisten müßte, sind diese doch von der „fatwa“ (der „Todesstrafe für „Abfall“) bedroht.

Ebenso mag es bei akademische Berufe erreichenden Mohammedanern dazu kommen, daß sie sich nicht mehr von ihrer „Religion“ manipulieren lassen, sie vielmehr im Sinne der Auffassung der „Demokratie“ als Privatsache ansehen und sich auf diese Weise innerlich dem „I“ weit entziehen, ohne allerdings den letzten Schritt zu tun, sich öffentlich von ihrem bisher gepflogenen Glauben abzukehren und diesen für menschenverachtende Barbarei zu erklären (die also noch in einer Grauzone leben, die sich im Augenblick einer „muslimischen“ „Machtergreifung“ wohl sofort auflösen könnte). Auch vom heutigen Iran wird berichtet, daß die weibliche Jugend sich allmählich von der „orthodoxen“ Auffassung des „I“ ab-wendet und das Tschadortragen fast schon zur neckisch behandelten Modeerschei-nung wird. Ob ein solches, auf Laizismus hindrängendes Verhalten die Imame und „Glaubenswächter“ lange tolerieren werden, ist mehr als fraglich.

2. Geistliche Mittel

Um dem „I“ geistlich zu begegnen, muß der Christ auf die Macht des Gebetes vertrauen, die nicht unterschätzt werden soll, wenngleich auf Reinhold Schneiders Ruf „Allein den Betern kann es noch gelingen“ das NS-Regime nicht gleich zu-sammenbrach, wie man nur naiv hätte hoffen können, und seine Kriegs- und Mordmaschinerie weiter arbeiten ließ. Dennoch gibt es überzeugende Beweise für unmittelbare Rettungen, so z. B. der Gruppe der „Evangelikalen“, die aus der Hölle der Taliban-Herrschaft unbeschädigt freikam. Auch liegen Berichte vor, daß katho-lische Priester und evangelische Geistliche türkische Interessenten am Christentum um sich scharen [6] und bei diesen allmähliche Bekehrungen erreichen können; ebenso wie Fälle bekanntgeworden sind, daß Leser des NT aus dem islamischen Raum, vorwiegend als spätere Immigranten in Europa, durch deren Vergleich mit dem „Koran“ selbständig, doch wohl unter Führung des Hl. Geistes, zum Christen-tum fanden.

Wenn nun im Koran, obwohl mutiliert, ein verehrungsvolles Bild von Maria ge-zeichnet wird, so könnte auch sie – und sie sogar zuallererst – eine Bedeutung für die Überwindung des „I“ haben; vor Jahren lief durch die Zeitung die Meldung, daß sie in Kairo „Muslimen“ erschienen sei. Jedenfalls ist sie in katholischer Auf-fassung „Bekämpferin aller Häresien“; daher müßte sie angerufen und gebeten werden, die Umkehr der Mohammedaner zu ihrem Sohne zu erwirken. Die Kirche ließ nach dem II. Vaticanum auch in der Verehrung Mariens nach, erkennbar am Niedergang der Maiandachten, und doch müßte der Hilfeschrei an die Allerseligste Gottesmutter zur Überwindung des „I“ zum allgemein eingeführten Gebet werden, das zu ihr und ihrem Sohn tagtäglich (bei und nach jeder Hl. Messe) herangetra-gen, mithilft, den Anhängern Mohammeds das Licht des wahren Glaubens zu schenken. Den „Dialogisten“ würde ein solches Gebet allerdings als Beleidigung der „M-r“ erscheinen.

Besonders aufregend sind rezente Berichte, daß Jesus selbst (im islamischen Be-reich lebenden) Mohammedanern im Traume oder sonstwie erschienen ist und diese durch seine Selbstdarstellung – wie Wiederholung der Worte in Joh.11,25 („ich bin die Auferstehung und das Leben“) – so packt, daß sie, trotz der Gefahren, die damit verbunden sind, zum NT greifen, darin lesen und Christen werden [17]. Diese Berichte könnten also vom Eingreifen Gottes selbst in die Auseinanderset-zung mit dem „I“ künden.

Aus der Sicht der Allgemeinen System-Theorie (und in Übereinstimmung mit Raddatz, der am „I“ gleichzeitig Starre und pilzmyzelartiges Wuchern eines Netzes erkennt [19]) kommen wir zum Resultat, daß dem „I“ eine Spannung unterliegt, die sich ihn zwischen „Hingabe“ und rabiater „Aktivität“ erstrecken läßt. Insofern besteht also Ähnlichkeit zum Christentum mit seiner paulinischen „Stärke in der Schwachheit“; aber wegen des Wissens um dieses Paradox ist es dem sich selbst nicht beurteilen könnenden „I“ unendlich überlegen. Kein Grund zu Hochmut, denn was zur Überwindung des „I“ gefordert ist, ist nichts Leichtes.

V. Ausblick

Es könnte nämlich auch anders kommen, denn wir besitzen die Offenbarung des Johannes (20,11) (schon vorher die Weissagung Jesu, z. B. Mt 23,4) über das End-gericht, dem eine Zeit furchtbarer Drangsale vorangehen wird. Den Christen ist klar, daß die Weltgeschichte nicht unentwegt weiterläuft. Nachdem sich der „I“ gerade in der letzten Zeit immer mehr über die Welt verbreitet, aber nirgendwo ein Zentrum auszunehmen ist, wo ein „geistlicher“ Führer (gleich dem selbst von den anderen christlichen Konfessionen mehr oder minder als Ehrenhaupt der Christen-heit anerkannten Papst) auftritt, muß die Frage gestellt werden: Wer (oder was) „hinter“ ihm steht. Oberflächlich gesehen nützt schon seine Primitivität, Geheim-nislosigkeit und Einfachheit, die (zur Erfassung seines „Wesens“) keine tiefere denkerische Anstrengung erforderlich macht, seiner Ausbreitung, besonders unter verführungsanfälligen Menschen. Tiefer, religions-theoretisch oder mythisch gese-hen, läßt sich nur eine Macht hinter ihm ausnehmen – jene, die auch Jesus in Ver-suchung zu führen versuchte. Nichts Perfideres hätte die letztere sich ausdenken können, als dem Jesus Worte in den Mund zu legen, wie in den schon erwähnten Suren, wonach diejenigen, die sagen, er sei Gottes Sohn, verdammt (getötet usw.) werden (sollen) und sich so diametral dem Bekenntnis Jesu vor dem Hohen Pries-ter (Mt 26, 64) entgegenzustellen. Diese Gegenüberstellung gestattet es nicht, den spezifisch antichristlichen Charakter des „I“ weiterhin abzuleugnen.

Wir müssen zur Kenntnis nehmen, daß eine Milliarde Menschen (oder mehr) tat-sächlich „Bekenner“ dieser – so wäre jetzt zu sagen – „Religion des Verneiners“ sind und seinem Kampf dem Kreuz gegenüber folgen. Wie soll die Christenheit (a) da weiter bestehen können und sich (b) dem (ewigen) Schicksal dieser verlorenen Menschen gegenüber verhalten?11 Das Gebet an Maria um Öffnung der Moham-medaner für die Wahrheit ihres Sohnes ruft nach Unterstützung durch das freiwil-lige Opfer und das auf uns zu nehmende Leiden [13]. Es ist unerläßlich, daß die von der Öffentlichkeit im Westen kaum beachteten Verfolgungen der Christen in fast allen islamischen Staaten durch die Opfer- und Sühnebereitschaft der hierzu-lande vergleichsweise noch unbehelligten Christen mitgetragen wird, die mehr sein muß als selbst großzügige Geldspende. Ganz besonders sollte das Gebet der Chris-ten in Europa auf die zunehmende Bereitschaft12 ausgerichtet sein, das Los der „Dhimmis“ (Schutzbefohlenen) zu teilen, was auch zugleich eine Vorbereitung und Einstimmung auf jenes Schicksal sein könnte, das ihnen unweigerlich bevor-steht, wenn der „I“ in Europa die Oberhand gewinnt und die barbarische Sharía einführen wird.13

Ein Finden Jesu durch vormalige Mohammedaner aus Asien würde dem heute schon agonalen Christentum in Europa neue Kraft schenken können. Wenn diese Hoffnung fehlgeht, hätte die Christenheit noch immer keinen Grund zur Verzweif-lung, denn dann könnte sie wohl auf das baldige Kommen des Herrn im Gericht vertrauen. In gewissem Sinn ist es ihr (und damit der Menschheit) in die Hand gegeben, selbst darüber zu entscheiden, welches Los ihr bzw. uns in nicht zu ferner Zukunft bevorsteht.

Anmerkungen

Abkürzungen: „I“: Islam, „M“ (bzw. „M-r“): Mohammedaner.

1) Die Selbstbezeichnung der Anhänger und Anhängerinnen des „Islams“ bedeutet: „Ins Heil Gelangte“; da mit ihrem massenhaften Auftreten unbezweifelbar Probleme entstanden sind, die zu großem Unheil führen können, sollte man besser die Bezeichnung „Mohamme-daner“ („M“) verwenden.

2) Laut Jahres-Berichten des „Bischof-Joseph-Kreises“ und der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, sowie „Amnesty Christian“ und anderer humanitärer Institutionen [10].

3) Für einen Disput im Sinne eines „Kontroversgesprächs“ entbehrt es außerdem eines kompetenten Partners, der zugleich Religionskritiker sein müßte, was zu sein sich auf „mus-limischer“ Seite niemand getrauen würde.

4) Das vom syr. „quirian“ d. h. Rezitation kommt, möglicherweie aber auch eine Verball-hornung von „kyrie eleison“ darstellt, wofür Dokumente über Besuche von Anhängern Mohammeds im christlichen Gottesdienst [18] sprechen könnten.

5) Dieser „Heiligen Schrift“ fehlt jede Ordnung, weshalb sogar ein Bewunderer Moham-meds, der englische Schriftsteller Th. Carlyle, in ihrer Beurteilung von „verworrenem Durcheinander, endlosen Wiederholungen, unausstehlicher Albernheit“ usw spricht [2]. Außerdem ist sie in einer arabischen Schriftsprache abgefaßt, die es zur Zeit des Mohammed noch gar nicht gab; bis auf 5 beim Tod des Mohammed vorliegenden Versionen des Koran wurden alle vernichtet; ausgerechnet die von einer Frau, der Tochter Hafsa des 2. Kalifen Umar, 25 Jahre später auswendig gelernte wäre die richtige und authentische gewesen. Trotz dieser Unstimmigkeiten wird dem „Muslim“ eingeredet, es handle sich um die wahre, dem Mohammed zugegangene Offenbarung Allahs, man spricht vom „Sprachwunder“ und ver-tuscht damit die Unmöglichkeit des Zugangs zu einer (natürlich nur bloß historisch interes-santen) Urfassung des Koran [17].

6) Das hinderte aber einen zum Konzilstheologen avancierten Jesuiten nicht, in den (von Papst Calixtus I. im 3. Jahrhundert verurteilten) Modalismus zu verfallen und z. B. davon zu sprechen, daß trotz der Dreiheit der (unter Anführungszeichen gesetzten) „Personen“ es in Gott nur eine Subjektivität gibt. Was in der „ökonomischen“ Trinität „personal“ sei, wäre in der „immanenten“ Trinität „modal“ [9]; durch solche angedeutet „unitaristische“ Termino-logie wurde dem „I“ entgegengearbeitet.

7) Diese erst in jüngster Zeit näher beschriebene Art der Zwergschimpansen repräsentiert das Vorbild eines „neuen irdischen Paradieses“, insofern diese Affen angeblich alle Konflik-te durch permanenten hetero- oder homosexuellen Geschlechtsverkehr lösen.

8) Eine bekannte Anpassungs- und Entschärfungs-„Strategie“ besteht darin, bloß von patri-archatischen „Auswüchsen“ zu sprechen und zu leugnen, daß die Verachtung und Unterdrü-ckung der Frau genuin „muslimisch“ ist und bereits von Mohammed vorgelebt wurde.

9) Dazu müßten aber im christlichen Bereich (z.B. von bestimmten Orden oder über das Vordringen des „I“ besorgten Kreisen geleitete sachkundige) Vorbereitungen stattfinden, um den vermeintlichen „Konversions“-Anwärtern große Kenntnis der Sachlage vermitteln, mit den „M-n“ in Disput eintreten und sie in Verlegenheit bringen zu können; durch solche Maßnahmen würden die „M-r“ merken, daß ihr Vordringen auf Gegenwehr stößt.

10) In den Deutungsversuchen der islamischen „Theologie“ findet man neben einer Substi-tutionstheorie (nach der „ein anderer“, z. B. Judas anstelle von Jesus, gekreuzigt wurde) und der auf gnostische Vorstellung zurückgehende Doketismustheorie (wonach nur ein Schein-leib von Jesus gekreuzigt wurde) vor allen die zeitgenössische Mysteriumstheorie, nach der die Ereignisse um Jesu Tod in ein Geheimnis gehüllt bleiben sollten. Die Feindschaft des „I“ dem Kreuz gegenüber bleibt allerdings davon ganz unberührt.

11) In Österreich gab das Fernsehen dem „Präsidentem der Islamischen Religionsgemein-schaft“ die Gelegenheit, sich darüber zu beschweren, daß Mohammed von Dante in die Hölle versetzt worden ist („Divina Commedia“ 28,31), womit er zugleich seine Unbildung zeigte, nämlich ahnungslos darüber zu sein, daß Dante sowohl mythische Gestalten und Sagenfiguren als auch geschichtliche Persönlichkeiten je nach seinem Gutdünken und mit dichterischer Freiheit behandelte.

12) „The readiness is all“, Hamlet 5.Aufzug, 2. Szene.

13) Nach deren „Rechtsauffassung“ sind auch nicht-mohammedanische „Untertanen“ eines vom „I“ beherrschten Staates der Sharia zu unterwerfen, Ursache heutzutage für die Bürger-kriege in Nigeria und im Sudan, aber auch Grund darüber nachzudenken, was in Europa nach der Machtergreifung der „M-r“ eintreten wird. Die „Linken“ bedenken es nicht und gewähren den „Neubürgern“ alle Rechte auf einen Sonderstatus.

Literatur

1) Boudon R. (1988): Ideologie. Geschichte und Kritik eines Begriffs, Rowohlt: Reinbek bei Hamburg.

2) Carlyle Th. (o.J.): Der Held als Prophet. Mohammed: Islam, in: C.Th.: Über Helden, Heldenverehrung und das Heldentümliche in der Geschichte. Deutsche Bibliothek: Berlin, p.48-88.

3) Fischer-Barnicol H.A. (1991): Die Islamische Welt und Europa. Kulturelle Verständigung als politische Herausforderung, Kohlhammer: Stuttgart-Berlin-Köln.

4) v. Glasenapp H. (1957): Die nichtchristlichen Religionen, Fischer Bücherei: Frankfurt.

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6) Hergeth P.C. OSB (2003): persönl. Mitteilung.

7) Jaspers K. (19653): Psychopathologie, Springer: Berlin-Heidelberg-NewYork.

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9) Locker A. (1985): Das Phänomen Rahner in kritischer Sicht. Theologisches Nr. 181 (Mai 1985) p.6382-6393.

10) Locker A. (2001): Predicaments to Peace as Intercultural Phenomenon. Tolerance and Lack of Xenophobia as Criteria (A Transclassical Systems-Theoretical Consideration), in: Lasker G.E. Ed): Research in Progress. Advances in Interdisciplinary Studies on Systems Research &Cybernetics, IIAS: Windsor/Ontario, Vol. IX, p.1-14.

11) Locker A. (2002a): Ahistorische Existenz als künstliches Paradies? Das Jenseits von Vor- und Nachgeschichte in system-theoretischer Sicht, EWE 13 (1) p.108-111.

12) Locker A. (2002b): Geschichte hat kein innerweltliches Ende, EWE 13 (1) p.151-154.

13) Locker A. (2002c): Unverständliches Leid - widerstreben oder sich ergeben? Das Prob-lem der Theodizee in heutiger Sicht, ibw-journal 40 (4) p.3-9.

14) Locker A. (2003): Weltgefahr Islam, Neue Ordnung (Graz) 2003 (IV) p.17-20.

15) Nolte E. (1998): Historische Existenz. Zwischen Anfang und Ende der Geschichte, Piper: München-Zürich.

16) Pree E., Tews G. (2003): Gegenmodell Islam? Justizwaisen 16 (2) 1-36.

17) R.W. (2004): Er ist ihnen begegnet. Wie Jesus sich Muslimen offenbart, Salzkorn Nr. 208 (Freundesbrief der ökumenischen Kommunität Offensive Junger Christen) (1) p.10-12.

18.) Raddatz H.-P. (2001): Von Gott zu Allah? Christentum und Islam in der liberalen Fort-schrittsgesellschaft, Herbig: München.

19) Raddatz H.-P. (2002): Von Allah zum Terror? Der Djihad und die Deformierung des Westens, Herbig: München.

20) Raddatz H.-P. (2004): Allahs Schleier. Die Frau im Kampf der Kulturen, Herbig: Mün-chen.

21) Ulfkotte U. (2003): Der Krieg in unseren Städten. Wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern, Eichborn: Frankfurt.

Dr. Alfred Locker ist em. Professor für Theoretische Biophysik und Lehrbeauftragter für Allgemeine System-Theorie an der TU Wien; als letzterer ist er auch Wissenschafts- und Weltanschauungskritiker.

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